Die Gestaltung des Gartens geht auf die Schöpferkraft des Filippo Juvarra (1678-1736) zurück und ist das klassische Beispiel eines italienischen Gartens, in dem der vollkommenen Harmonie in den Proportionen eine strenge geometrische Präzision entspricht.
Von den beiden verschiedenen Perspektiven des Stadtwalls sowie von der monumentalen Freitreppe aus sieht man auf eine weite Grasfläche, die von zwei rechtwinkligen Gartenwegen durchkreuzt wird. An ihrem Schnittpunkt öffnet sich ein achteckiges Becken. Entlang der Wege erheben sich vierzehn Statuen aus Carrara-Marmor aus dem 18. Jahrhundert, die die olympischen Götter Griechenlands darstellen. Zwischen ihnen stehen üppige Zitronenbäume in ihren Töpfen, und am Ende des Gartens erhebt sich die Orangerie, ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. |